Holzprodukte neutralisieren 43 % der heimischen Verkehrsemissionen

Solar-Offensive und Gewässerschutz gefordert Weiter 88 % spüren den Klimawandel in Österreich

9,85 Mio. Tonnen CO2 im 1. Halbjahr

12.08.2019

(PA_FV Holzindustrie) Die heimische Holzindustrie hat damit einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz geleistet. Nun gilt es, die Produktion von Produkten aus Holz zu forcieren und damit weiter das Klima zu schützen. Denn Holz ist der einzige Rohstoff, der klimaschädliches CO2 langfristig der Atmosphäre entnehmen kann und auch im verarbeiteten Zustand speichert.

Der Juli 2019 geht weltweit als heißester Monat in die Messgeschichte ein. Die Bevölkerung und die heimische Land- und Forstwirtschaft leiden extrem unter den hohen Temperaturen. Maßgeblich verantwortlich für die Klimaerwärmung und die damit immer öfter vorkommenden Hitzewellen sind die zu hohen CO2-Emissionen. Die österreichische Holzindustrie hat im ersten Halbjahr 2019 dafür gesorgt, dass das CO2 in der Atmosphäre um 9,85 Mio. Tonnen reduziert wurde. Das entspricht 12 % der gesamtösterreichischen Treibhausgas-Emissionen oder 43 % des Schadstoffausstoßes des heimischen Verkehrssektors.

„Holz ist nachweislich der einzige Rohstoff, der maßgeblich zum Klimaschutz beiträgt. Daher ist es nun wichtig, Produkte aus Holz und den Holzbau zu forcieren“, so Dr. Erich Wiesner, Obmann des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs. Holz ist in Österreich ausreichend vorhanden – in Österreich nimmt die Waldfläche jährlich in der Größe von rund 4.700 Fußballfelder zu. Ein weiterer Vorteil von Produkten aus Holz ist, dass durch die Verarbeitung und die nachhaltige Forstwirtschaft das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid zweimal gespeichert wird: Zum einen in den Holzprodukten und zum anderen in den nachwachsenden jungen Bäumen.