Auch neue Tiefen-Geothermie-Projekte von Interesse

08.01.2026
EVN Geothermie Projektleiter Gregor Götzl, EVN Vorstandsdirektor Stefan Stallinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz und EVN Wärme Geschäftsführer Alfred Freunschlag

(PA_EVN) – Die Nachfrage für umweltfreundliche Naturwärme bleibt anhaltend hoch. „Viele unserer neuen Kundinnen und Kunden schätzen die damit verbundene Unabhängigkeit und auch die Nachhaltigkeit spielt eine Rolle. Das ist auch Jahre nach der Energiekrise noch so“, erläutert EVN Sprecher Stefan Zach. Deshalb baut die EVN die Naturwärmenetze stetig aus – allein in diesem Jahr wurden 31,7 km Fernwärmetrassen neu verlegt. Zusätzlich erweiterte sie ihre Erzeugungskapazitäten mit der Modernisierung der Biomasseanlagen in Baden, Phyra und Waidhofen/Thaya, sowie dem Bau neuer Biomasseanlagen in Himberg, Spillern und St. Pölten. 

„Gerade das Projekt in St. Pölten ist für uns ein echter Meilenstein. Die Anlage trägt zur weiteren Dekarbonisierung der Wärmeversorgung unserer Landeshauptstadt bei“, so Zach.

Allein mit den bestehenden Anlagen verwandelt die EVN rund 3 Millionen Schüttraummeter regionales Waldhackgut in nachhaltige Wärme für ihre Kundinnen und Kunden. Um den künftigen Bedarf abdecken zu können, erweitert die EVN ihre nachhaltigen Wärmequellen um Power-2-Heat-Anlagen, Großwärmepumpen und den wichtigen Zukunftsbereich der Tiefen-Geothermie. EVN plant bis 2035 zwei Geothermie-Anlagen in der Thermenregion zu errichten und investiert dafür rund 100 Mio. Euro. „Mit Informationsveranstaltungen und geologischen Untersuchungen startet die EVN 2026 in die Ära der „Geothermie“ – eine entscheidende Technologie zur Energiezukunft im Bereich der nachhaltigen Wärmeversorgung.