Drei konkreteTipps

22.04.2026

(PA_ÖkoFEN) – Am 26. April ist der weltweite Tag der erneuerbaren Energie. Der heimische Weltmarktführer für Pelletsheizungen, ÖkoFEN, zeigt aus diesem Anlass drei Strategien, die dabei helfen, aus der herrschenden „Heizohnmacht“ auszusteigen, die durch den Angriff auf den Iran einen erneuten Höhepunkt erreicht haben. 

Die Preissprünge, die Heizöl seit dem Angriff der USA und Israel auf den Iran gemacht hat, verdeutlichen, wie stark österreichische Haushalte noch immer von fossilen Energieimporten und geopolitischen Krisen abhängig sind. Durch steigende Preise, hohe Volatilität und fehlende Planbarkeit ist das Land in eine kollektiven „Heizschock“ geraten. Heizen ist in Österreich zu einem akuten Krisen‑ und Sorgenthema geworden. Energiepionier Stefan Ortner verfolgt den heimischen Energiemarkt seit 25 Jahren und kennt drei konkrete Strategien, die helfen, einen kühlen Kopf beim Heizen zu bewahren:

  1. Fakten schaffen sorgt für Vorhersehbarkeit und gibt Kontrolle zurück

Neben den horrenden Preisen an Zapfsäulen und auf Heizrechnungen, gibt es einen zusätzlichen Effekt, der die Menschen derzeit fest im Griff hat: Das Gefühl des Ausgeliefertseins. Donald Trump sagt dieses: Die Rohölpreise schnellen nach oben, Donald Trump macht jenes: die Ölpreise geben leicht nach. „Das Gefühl, einer einzelnen Person und ihrer Stimmungsschwankungen so unmittelbar ausgeliefert zu sein, war für viele unserer Kunden ein wesentlicher Grund für den Umstieg in den letzten Monaten“, weiß Stefan Ortner, Geschäftsführer von ÖkoFEN, einem der größten heimischen Anbieter von nachhaltigen Heizsystemen. „Die Menschen haben genug von der Abhängigkeit.“ Abhilfe schaffen können hierbei Fakten und neutrale Durchrechnungen. Was hat die Ölheizung in den letzten drei Jahren gekostet? Was kostet ein Umstieg? Was kosten die neuen Energieträger? Bis wann hat sich die Investition ‚ausgezahlt‘? „Wer konkret weiß, mit welchen Kosten er zu rechnen hat, welche Einsparungen dadurch entstehen und bis wann sich die Investition ‚rentiert‘, gewinnt Planungssicherheit und Kontrolle zurück. Helfen können hierbei kostenlose Beratungsgespräche mit einem professionellen Energieberater und Online-Kostenrechner, wie er beispielsweise von ÖkoFEN angeboten wird.

  1. Die Ohnmacht zum Werkzeug machen – Günstig heizen, statt günstiges Heizöl

Die Ohnmacht, die durch die aktuellen Preis-Entwicklungen am globalen Ölmarkt entsteht, ist für uns Konsument:innen so unangenehm, dass wir sie am liebsten einfach weghaben möchten. Viele Menschen lösen dieses Dilemma mit wegschauen – dadurch wird es jedoch meist schlimmer. Neutral betrachtet bedeutet das Gefühl von Ohnmacht aber nur, dass man etwas auf eine Art will, die nicht möglich ist. Dies kann eine Chance sein, neu hinzusehen auf das, was wir bisher wollten. Wir wollten zum Beispiel günstiges Heizöl. Das ist nicht mehr möglich. Wenn wir erkennen, dass wir nicht günstiges Heizöl wollen, sondern günstig heizen wollen, werden durch diese kleine Änderung neue Optionen sichtbar. So hat der heimische Pelletsmarkt schon jetzt 2 Mio. Tonnen Produktionskapazität, wir nutzen in Österreich davon aber nur 1,5 Mio. Tonnen – und das obwohl Pellets immer schon günstiger waren als Heizöl und derzeit nur die Hälfte pro kWh kosten, als zum Beispiel Heizöl.

  1. Erkennen, worauf man Einfluss hat

„Es gibt Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, die uns aber dennoch deutlich beeinflussen. Am globalen Energiemarkt ist dies derzeit zum Beispiel Donald Trumps Tagesverfassung“, so Ortner. Die Preisschwankungen bei Strom hingegen unterliegen eher der Tageszeit und dem Wetter, bei Pelletspreisen sind es jahreszeitlich bedingte Schwankungen, die sich jährlich wiederholen. Diese vorhersehbaren Preisschwankungen sind daher leichter zu kalkulieren und durch Verhaltensänderung zu beeinflussen: Wer im Sommer Pellets kauft, kommt dadurch günstiger weg, als im Herbst oder Winter. Wer eine Photovoltaik-Anlage hat und die Waschmaschine bei Sonnenschein anschaltet oder das E-Auto bei Sonnenschein auflädt, erhöht seinen Eigenverbrauch und senkt die Stromkosten. Dieser faktische und kalkulierbare Einfluss, den unser Verhalten auf unsere Kostenbelastung hat, ist wichtig, damit wir erkennen, dass wir wirksam sein können. Das hilft gegen die gefühlte Ohnmacht“, so Ortner.